Warum Ostern?

Ein Jude betet besorgt zu Gott im Himmel: „Gott, etwas schlimmes ist passiert. Mein Sohn ist Christ geworden!“ darauf antwortet Gott: „Tatsächlich? Das ist mir auch passiert.“ Verdutzt fragt der Jude zurück „und dann, was hast du getan?“ Gott sagt: „Ein neues Testament geschrieben.“

Dieser Witz bringt etwas auf den Punkt: Jesus ist als Jude in die Welt gekommen und hat sie als Christ verlassen.

Er kannte die jüdischen Bräuche und feierte mit seinen Jüngern ein solches jüdisches Fest: Das Passahmahl.

„Als die Stunde für das Passahmahl gekommen war, nahm Jesus mit den Aposteln an der Festtafel Platz. »Wie sehr habe ich mich danach gesehnt, mit euch dieses Passahmahl zu essen, bevor ich leiden muss«, sagte er. »Ihr sollt wissen: Ich werde das Passahmahl erst wieder in Gottes Reich mit euch feiern. Dann hat sich erfüllt, wofür das Fest jetzt nur ein Zeichen ist.«“ Lukas‬ ‭22:14-16‬ ‭Die Bibel – Hoffnung für Alle

Jesus feiert also ein jüdisches Fest. Im Hinblick auf die Zukunft füllt er es allerdings mit einer neuen Bedeutung.

Das Passahmahl beinhaltet verschiedene Elemente. Man trinkt unter anderem vier Becher Wein, welche vier Dinge symbolisieren:

Der erste Becher: „Ich bringe dich da raus!“

Gott der Vater versprach, die Israeliten aus ihrer Gefangenschaft in Ägypten zu befreien. Und Jetzt bringt Jesus, sein Sohn, alle seine Kinder aus der Gefangenschaft der Sünde.

Der zweite Becher: „Ich rette dich aus der Sklaverei!“

Die Kinder Israels wurden aus der Sklaverei der Ägypter befreit. Jesus, der großartige Erlöser, hat uns befreit aus der Sklaverei der Sünde.

Der dritte Becher: „Ich werde dich erlösen!“

Gott hat die Israeliten in das versprochene Land gebracht, wo sie ein neues Leben starten konnten. Und jetzt können wir alle durch den Tod und die Auferstehung von Jesus ein erlöstes und erfülltes Leben führen.

Der vierte Becher: „Ich nehme dich in meine Familie auf!“

Jesus sagte, dass er diesen vierten Becher erst im Himmel trinken werde. Dann feiern wir alle zusammen im Königreich Gottes. Jesus wollte uns allen vermitteln, dass es eines Tages eine große Wiedersehens-Party geben wird. Und wenn du Jesus ernst nimmst und glaubst, dass nur er der Weg zu Gott ist, wirst du mit ihm da sein und feiern!

An diesem Fest wird alles einfach perfekt sein. Es wird keine Leiden mehr geben, keine Krebsleiden, keine Armut, keine Ungerechtigkeit. Und du wirst es erleben!

https://pixabay.com/photo-2527495/

Wenn sich alle versammelt haben, wird Jesus diesen vierten Becher nehmen. Den Becher, den er in jener Nacht in Jerusalem nicht getrunken hat. Der himmlische Vater wird auch anwesend sein und der Heilige Geist sorgt für mächtig Stimmung. Stell dir vor, wie Jesus den Becher Siegreich in die Höhe stemmt, wie beim Fußball die Weltmeister ihren Pokal. Wir alle werden jubeln, feiern, überall Konfetti und großartige Musik spielt!

Und du… wirst auch dabei sein!

Advertisements

Kommunikations-Kultur

Ich hoffe, dieser Beitrag hilft dir, in Sachen “Kommunikation” einen Schritt nach vorne zu tun!

Was zeichnet die Art und Weise aus, wie wir im ICF miteinander kommunizieren?

80% aller Probleme entstehen aufgrund falscher oder mangelnder Kommunikation!

Wir dienen Gott und wir dienen den Menschen, gerade mit der Art, wie wir miteinander Kommunizieren!

Teil einer Gemeinschaft (Business, Kirche, Freundeskreis, etc.) zu sein, verpflichtet jeden beteiligten: Wir sind alle dazu angehalten, uns an die unausgesprochenen kulturellen Regeln zu halten. Nur so kann Gemeinschaft für alle ein positives Erlebnis sein.

Wir haben einen offenen Umgang untereinander, respektieren aber auch die gegenseitigen Grenzen.

In anderen Worten: Wir bemühen uns, so zuverlässig wie möglich zu kommunizieren. Wir sollen uns aber auch abgrenzen (z.B. indem wir das Smartphone mal ausschalten).

Photo by Joshua Ness on Unsplash

Ausgangslage: Du hast etwas ganz wichtiges oder dringendes oder wichtiges und dringendes.

ABER bevor du mit Kommunizieren loslegst, stoppe und ÜBERLEGE!

-> welches ist der richtige Kommunikationskanal?

Kommunikationskanäle:

Gespräch, Telefon, E-Mail, Brief, SMS, Chat, Chatgruppe, Sprachnachricht

Allgemein gilt:

Persönliches (Kritik, Wut, …) nur Face to Face. Wenn du den Mut dazu nicht hast, lass es ganz bleiben!

Behandle Whats-App wie E-Mail. Öffne die App bewusst, und nur wenn du Zeit hast. Dann vergisst du keine WhatsApp zu beantworten.

GESPRÄCH:

Das persönliche Gespräch ist die Mutter der Kommunikation. Man hört nicht nur die Information, sondern auch den Tonfall und sieht den Gesichtsausdruck. Man kan Rückfragen stellen, es ist ein Dialog.

Tip: Probiere am Ende eines Gesprächs den Inhalt zusammenzufassen und frage den Gesprächspartner, ob du ihn richtig verstanden hast.

Wichtige oder persönliche Dinge sollten nur in dieser Form kommuniziert werden.

Allgemein gilt: Kritik nur unter vier Augen, Lob auch in der Gruppe.

TELEFON:

Dringende Dinge können gut am Telefon besprochen werden. Respektiere dabei die Tageszeit und den Sabbat des Gesprächspartners (ICF‘ler arbeiten meistens sechs Tage die Woche. Wenn jemand Sabbat hat und du ihn erreichen willst, schreibe ihm eine e-mail).

Nimm es nicht persönlich, wenn der Anruf nicht angenommen wird oder du weggedrückt wirst – der Angerufene hat seine Gründe!

Rechne nicht damit, dass die nicht-erreichbare Person selbstständig zurückruft (ausser sie sendet dir eine dementsprechende SMS).

Wenn du jemanden erreichen willst, musst du es unter Umständen mehrmals probieren.

E-MAILS:

«Ein E-Mail wird geschrieben, als ob man spricht. Beim Empfänger kommt es jedoch an wie eine geschriebene Botschaft.»

E-Mail ist im Grunde ein elektronischer Brief. Nie würden wir einen handgeschrieben Brief voller Fehler oder unvollständig abschicken.

Gib dir Mühe und schreibe Korrekt. Wenn es dir das nicht Wert ist, ist deine Information sehr wahrscheinlich nicht wichtig und du lässt es lieber ganz sein.

Lies das Mail nochmals durch, bevor du es sendest. Hast du kein Attachment vergessen? Fasse dich kurz: Streiche unnötiges aus dem Mail.

Lösche das erhaltene Mail erst, wenn du es erledigt hast!

Beantworte ICF E-Mails innert 24h (ausgenommen Sabbat und Ferien).

„Danke für dein Mail, ich werde es so bald wie möglich bearbeiten“ ist auch eine Antwort, sofern sie ernst gemeint ist.

Mailempfänger (AN):

MUSS reagieren (Reaktion kann auch ein einfaches „Danke“ sein).

Unbeantwortete Mails verursachen Verunsicherung! (Ausser der Absender erwähnt, dass keine Reaktion erwartet wird. ZB.: „Dies zu deiner Info“).

Kopieempfänger (CC):

DARF reagieren (er wird ‚nur‘ informiert)

Nimm nur Empfänger ins CC, die diese Info wirklich brauchen. Verhindere so das Gefühl einer „MAILFLUT“

CHAT (WhatsApp, Telegram, etc):

„Chatten“ kommt vom englischen „to chat“ und heisst übersetzt „plaudern“

Photo by Greg Raines on Unsplash

Eventuell fällt es dir leichter, jemanden im Chat anzusprechen, als persönlich auf ihn zuzugehen. ABER das Prinzip ist das gleiche: Du beanspruchst die Aufmerksamkeit und Zeit der Person. Du trittst in ihr Leben! Respektiere diese Tatsache und wähle nicht den einfachsten Weg, sondern den besten Weg!

Gruppen-Chat:

Da es oft am einfachsten scheint, eine Chatgruppe zu eröffnen, versinken wir regelrecht in einer Chat-Flut. Trage du nicht auch noch dazu bei, indem du unnötige Chatgruppen eröffnest. Stell dir diese Fragen, bevor du einen Gruppenchat startest:

Was ist das Ziel des Chats? Braucht es diesen Chat? Gibt es eine effektivere Art zu kommunizieren in dem Thema?

Weitere Tipps:

Frage Menschen persönlich an, bevor du sie in eine Gruppe einlädst! Die Gruppe wird so seriöser wahrgenommen.

Eine Gruppe zu verlassen, ist immer schwieriger als ihr gar nicht erst beizutreten.

Stell dir vor, wie dich jemand von einem Moment auf den anderen in eine Gruppe von (z.T fremden) Menschen befördert. Einfach aufzustehen und die Gruppe unter dem kritischen Blick aller beteiligten zu verlassen, ist nicht einfach. Vor allem wenn es darum geht, für jemanden zu beten.

Nimm es nicht persönlich, wenn jemand eine Gruppe verlässt, wenn du ihn ohne zu fragen hinzugefügt hast!

Respektiere das Ziel des Chats, solange du Teil davon bist. Sonst, verlass die Gruppe.

Falls du nur Informationen im Monolog kommunizieren willst, wähle die Funktion „Broadcast“. Du ersparst dir viel Mühe!

Sprachnachrichten:

Verwende Sprachnachrichten je nach Typ: Was ist der Empfänger für eine Person? Es gibt Leute die fühlen sich schnell überfordert, wenn sie Sprachnachrichten erhalten. Es gibt Menschen, die kommunizieren nur so. Überlege dir den Inhalt der Sprachnachricht und sei ehrlich zu dir selbst: Würdest du diese empfangen wollen? Oder hättest du es lieber als E-Mail?

Es ist ein grosses Privileg, dass wir auf so viele Arten miteinander kommunizieren können. Behandeln wir es wie ein Geschenk!

Jesus auf Augenhöhe begegnen

„Dann ging Jesus mit seinen Jüngern in einen Garten, der am Ölberg liegt und Gethsemane heißt. Dort bat er sie: »Setzt euch hier hin und wartet auf mich, bis ich gebetet habe!« Petrus, Jakobus und Johannes nahm er mit. Angst und Entsetzen überfielen Jesus, und er sagte zu ihnen: »Ich zerbreche beinahe unter der Last, die ich zu tragen habe. Bleibt hier und wacht mit mir!«“

‭‭Markus‬ ‭14:32-34‬ ‭HFA‬‬

Photo by Jeremy Bishop on Unsplash
Echt jetzt? Jesus fürchtet sich?

Angst gehört zum Leben. Sie ist ein normales Gefühl, wie Freude oder Trauer. Jesus hatte Angst, wir haben Angst. Gefühle sind nicht grundsätzlich falsch! Trotzdem probieren wir Angst zu ignorieren, zu verdrängen, zu leugnen, zu überwinden.

Müssen wir das?

Im Garten Gethsemane stehen heute noch uralte Olivenbäume. Gethsemane ist griechisch und heisst ‚Olivenpresse‘. Jesus war unter Druck. Wie eine Olivenpresse die Oliven, so presst uns die Angst. Und heraus kommt das, was drin ist. Jesus wusste was auf ihn zukommen wird: Er wusste, dass ihn 40 Peitschenhiebe erwarteten. Und er kannte die mit Scherben und Steinen bestückten Peitschen, die seinen Rücken zerstören würden. Er fürchtete sich vor den höllischen Schmerzen und dem langsamen Tod am Kreuz.

Jesus war mitten in der ‚Presse‘. Und was kam durch den Druck der Angst hervor? Seine Liebe zum Vater! Diese gab ihm neue Kraft und Perspektive. So konnte er hinter die Ereignisse in eine gute Zukunft blicken: Der Tod ist nicht endgültig und sein Opfer macht Sinn!

Wenn schon Jesus nicht cool über den Umständen schwebte, erwartet es auch niemand von dir! Wir dürfen Angst haben. Aber wir dürfen nicht stehenbleiben!

ACTIONSTEP:

Nur wenn man die Angst erkennt und benennen kann, kann man den Mut entwickeln, sie mit Gottes HIlfe zu überwinden.

Welches sind deine Gethsemane-Situationen, in denen du Angst hast? Reflektiere dein Verhalten. Wie bist du bis jetzt mit diesen Ängsten umgegangen? Wie willst du in Zukunft damit umgehen?

Erzähl einem vertrauten Menschen davon und betet zusammen.

Auszug aus dem ICF Booklet „Daily Devotional“ Day 10

RESERVED!

Würdest du jemals Sex haben mit deiner Schwester? Oder mit deinem Bruder?

Solange ich nicht verheiratet bin, sind die Menschen um mich herum Geschwister, denn wir haben alle den selben himmlischen Vater.

Diese Sicht hilft mir zu verstehen, warum Sex und Ehe untrennbar zusammen gehören. Wenn ein Mann und eine Frau beim Ehebund vor Gott „Ja“ sagen, verändert sich ihr Beziehungsstatus. Obwohl beide immernoch den selben himmlischen Vater haben, sind sie nun eins. Sie sind untrennbar verbunden an Körper, Seele und Geist!

Es scheitern viele Ehen und noch mehr Menschen sind vom „Thema Beziehung“ entmutigt. Wir sehen keinen Grund, zu heiraten und uns dem selben „Horror“ auszusetzen wie unsere Eltern oder die Eltern der Nachbarn.
Darum sagen wir Dinge wie: „Heiraten? Spinnst du? Never!“ Oder „Heiraten ist altmodisch.“ Oder „Ich glaube nicht an die Ehe.“ Wir haben den Glauben in die Ehe verloren… weil wir den Glauben an Gott verloren haben.

2017-09-26-PHOTO-00000060Das blöde ist, dass unser Bedürfnis nach einer erfüllten Beziehung trotzdem bleibt… Er ist tief in uns verankert. Trotz all den gescheiterten Ehen, sehnen sich viele Frauen nach einer Hochzeit in weiss. Trotz all der negativen Vorbilder, wünschen sich viele Männer, ihre Frau über die Türschwelle zu tragen.
Wir realisieren widerwillig, dass wechselnde Partnerschaften nicht erfüllend sind. Im Gegenteil, wir fühlen uns ausgenutzt und schmutzig. Wir müssen uns eingestehen, dass uns jede zerbrochene Beziehung verletzt und wie ein Rucksack ist, den man mit sich trägt. Unser Design hat Gott auf nur eine Beziehung ausgerichtet, in der man alles teilt.

Eine „erfolgreiche“ Beziehung zeichnet sich dadurch aus, dass beide darin investieren. Von nix kommt nix! Wenn wir auf Sex vor der Ehe verzichten, werden wir in unsere Beziehung investieren.

Wir schlafen nicht miteinander, wir reden miteinander. In einem gültigen Ehebund machen wir natürlich beides!

Bevor wir miteinander ins Bett steigen und körperlich intim werden, investieren wir bewusst Energie um uns kennen zu lernen, beten gemeinsam, zeigen uns bereits jetzt Treue und bauen so ein Fundament für die Zukunft. Dieses Fundament wird stärker sein als Hormone und Gefühle.

Diese Art eine Beziehung aufzubauen, ist erfolgsversprechender. Denn es kommt ein übernatürlicher Faktor hinzu: Gott! Er hat die Ehe erfunden. Und er hat nicht nur Erwartungen an uns, sondern macht auch Versprechen: „Denn wo zwei oder drei in meinem Namen zusammenkommen, bin ich in ihrer Mitte.«
(‭‭Matthäus‬ ‭18:20)‬

Lass Gott den dritten Partner in der Beziehung sein und schliesse einen Bund mit ihm! Gott macht alles besser: Deine Ehe wird in schlechten Zeiten nicht hoffnungslos und in guten Zeiten sogar schon fast kitschig. Das heisst nicht, dass du keine Probleme haben wirst. Es bedeutet viel mehr, dass du immer auf Gott zählen kannst.

Lass dich von den negativen Erfahrungen anderer nicht abhalten, es selber zu wagen! Lerne aus ihren Fehlern und orientiere dich an Jesus.
Er nimmt dir den Rucksack der vergangenen Beziehungen ab, den du noch mit dir herumträgst. Er heilt die Verletzungen gescheiterter Beziehungs-Versuche. Und er gibt dir neue Hoffnung, dass es bei dir funktionieren kann!

Willst du noch tiefer gehen? Dann lies doch auch meine Zeilen zum Thema „Ruth heiratet“.

Letztes Update aus Kambodscha

Schon bald sind unsere 3.5 Monate hier in Kambodscha vorbei. Wir erleben diese Zeit als prägend. In unseren Leben und unserem Denken wird es schon bald eine Zeit “vor Kambodscha” und eine Zeit “nach Kambodscha” geben.

Dies auch dank unseren schweizer Freunden und ihren für uns sehr wertvollen Gebeten! Wir sind sicher, dass deine Gebete dazu beigetragen haben, dass wir beschützt waren vor Angriffen und Krankheit. Ihr habt uns im Gebet den Rücken freigehalten, damit Gott sein Ding mit uns durchziehen konnte.

Wir merken, dass Gott viel positives in uns selbst bewegt hat.
Gleichzeitig konnten wir in dieser Zeit auch Segen für andere sein: Unserem Tuktuk-Fahrer haben wir die beste Botschaft erzählt und ihm eine kambodschanische Bibel geschenkt. Eine Junge Frau, die wir in der Stadt kennen gelernt haben, ist spontan mit ins ICF gekommen und hat ihr Herz für Jesus geöffnet.
Seit letzter Woche ist eine alleinerziehende Frau mit ihren zwei kleinen Kindern im Haus neben uns eingezogen. Wir haben sie ins ICF eingeladen und sie freute sich sehr darüber. Sie erzählte uns, wie ihr Sohn ständig traurig sei und er sie jeden Abend frage, ob sie ihn lieb habe. Die Freude der Mutter war riesig, als sie ihn in der Kids-Church endlich wiedermal lachen sah. Eine Mitarbeiterin der Kids-Church wird nun diesen Jungen jeden Sonntagmorgen abholen, damit er wenigsten für kurze Zeit sein Lachen in der Kirche wiederfinden kann. In der Zwischenzeit verbringt er viel Zeit mit uns und kommt oft rüber um mit unseren Söhnen und ihren Spielsachen Zeit zu verbringen. Die Beziehung zu ihm und seiner Familie wird ein weiterer Grund sein, warum uns der Abschied hier nicht leicht fallen wird.

Gleichzeitig freuen wir uns sehr auf unsere Heimat, Familie und Freunde. Wir sind dankbar für alles was wir hier erleben dürfen. Aber auch dafür, dass wir uns wieder auf unsere Aufgabe in der schönsten Stadt der Schweiz freuen können! Wir fühlen uns beschenkt und sind Gott und allen, die es möglich gemacht haben, von Herzen dankbar.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Foto-Update aus Kambodscha

Regentag in Siem Reap

Es ist Regenzeit. Wenns regnet, dann regnets! So füllen sich die Seen mit Wasser und der Grundwasserspiegel steigt. Dies ist lebensnotwendig, denn die meisten Grundwasserpumpen reichen nur wenige Meter in die Tiefe.

Tuktuk-Panne

Tuktuk-Panne. Wir haben uns neben eine Mauer an einen schattigen Ort geflüchtet, währenddem der Fahrer das Tuktuk repariert hat. Kurz darauf konnte die Fahrt weitergehen.

new friend

Diese junge Frau haben wir in der Stadt bei einem Familienausflug kennengelernt. Sie sagte, dass sie gerne mehr über den Glauben an Jesus erfahren möchte und ist mit uns am Sonntag ins ICF gekommen. Sie war überwältigt, denn sie hat noch nie eine solche Kirche und so viel Liebe erlebt.

Heroes

Living Legends! Diese zwei Familien haben in der Schweiz alles zurück gelassen und den Grundstein für ICF Kambodscha gelegt. Sie investieren ihre Leben, um das grossartige Potenzial Kambodschas und das seiner wunderbaren Menschen zu entwickeln.

IMG_0309

Es gibt immer einen Grund, sich zu freuen. Manchmal sind es allerdings die einfachen, unscheinbaren Dinge, an denen du dich freuen kannst. Wie dieser kleine Junge aus armen Verhältnissen. Er freut sich an Blumen, die er von einem Mädchen geschenkt gekriegt hat. Vielleicht freut er sich auch einfach darüber, dass jemand an ihn gedacht und ihn beschenkt hat. Hier ist er auf dem Weg in die ICF Kidschurch, wo er verpflegt, gepflegt und gesegnet wird.

Miri

Das Herz von ICF Kambodscha ist das Kids-Sponsorship. Sogenannte Caseworker kümmern sich täglich um die Patenkinder in den armen Dörfern. Miri (auf der Bühne) wiederum leitet die Caseworker in ihrer Arbeit an. Auf diesem Bild erklärt sie die Werte, die ihr Team lebt. Miris Herz bewegt und motiviert mich, mein Leben einzusetzen damit Menschen Gottes Liebe praktisch erleben können. Danke Miri!

Vorfreude auf die Kinderkirche

Vorfreude! Dieses kleine Mädchen ist soeben voller Erwartung auf den Truck gestiegen, der sie in die ICF Kidschurch bringen wird.

IMG_0312

Unsere Jungs besuchen eine internationale Schule mit Schülern aus China, Korea, Indien, Deutschland, Schweden, etc. Trotz der englischen Fremdsprache, haben sie sich schnell eingelebt und Freunde gefunden. Sie geniessen die familiäre Atmosphäre, die an der Schule mit nur ca. 40 Schülern herrscht.

Family on mission! Wir helfen am Sonntagmorgen in der Kidschurch und geniessen es,  als ganze Familie am selben Ort zu dienen.

Affenbesuch

An meinem Geburtstag haben wir Besuch von einer Horde wilder Affen bekommen. Ich mag Tiere, aber dieser Affe ist mir offensichtlich zu nahe gekommen.

Zeit zum l

Ich geniesse es, viel Zeit zum lesen zu haben und mich weiterbilden zu können.

Fortbewegungsmittel

„Papi, wenn ich gross bin, will ich auch Töff fahren!“ Dieses Teil macht Spass! Wer braucht schon ein Auto, wenn es alte Motorräder gibt? Mit diesem Vehikel meistere ich die mit Schlaglöchern übersäten Strassen besser als mit einem Auto.

Heroe

Unsere gute Vivi lebt nun schon gut drei Jahre in Kambodscha und dient bei der Koordination vom Aufbau des Campus-Geländes, wo die ICF Events stattfinden. Sie investiert die besten Jahre ihres Leben in diese Arbeit. Hier der Link zu ihrem Blog.

Teamwork

Together we are strong! Es bewegt mich, wie unsere Jungs bereits tatkräftig mithelfen und einen positiven Unterschied machen wollen.

Die einen lieben es, die anderen hassen es

Dieser Junge Mann mag lieber Schnecken (auf dem rosa Tablett) als Pasta. Bei Corinne ist es umgekehrt (und bei mir auch). 🙂

ICF Cambodia BIG 3

Es war mir eine Ehre an der Dreijahres-Feier von ICF Cambodia predigen zu dürfen. Ich sprach über das Haus Gottes: Jesus baut dieses Haus – es ist kein weiteres „normales“ Haus aus Stein, sondern die Gemeinschaft von Christen. Jeder kann Teil dieser Familie werden, wenn er Gott als seinen Vater annimmt.

Eingelebt und immer noch am schwitzen

Das schöne und warme Wetter hier ist genial. Man muss sich einfach an das dauer-schwitzen gewöhnen; pro Tag sollte man bis zu drei T-Shirts einplanen. Aber ich will mich nun nicht beklagen, denn ich bin mir bewusst, dass wir in der Schweiz früh genug wieder frieren werden und uns warm einpacken müssen.

In den letzten Wochen haben wir uns gut eingelebt, mir machen in der Zwischenzeit sogar die anfangs verhassten Schlaglöcher in den Strassen Spass: Die Fortbewegung auf den Strassen hier ist deshalb zwar etwas langsamer aber dafür umso abwechslungsreicher.

Die Kinder starteten in der Zwischenzeit mit der Schule. Sie besuchen eine christliche Privatschule am Stadtrand mit ca. 40 Schülern aus Grossbritannien, Korea, den USA, Deutschland und dem Rest der Welt. Die fünf anderen Schweizer Schülerinnen und Schüler haben unseren Jungs den Schulstart erleichtert. Sie sind sehr tapfer und machen es echt gut, Corinne und ich sind stolz auf sie! Der Schulalltag hier ist anders und somit eine grosse Umstellung. Die Kinder bleiben tagsüber durchgehend weg und kommen erst Nachmittags wieder nach Hause. Auch das komplette eintauchen in eine Fremdsprache ist herausfordernd.

An den Samstagen können wir auf dem ICF Campus Fussballspielen. Später startet dann die Oneeighty-Celebration.

Video vom Oneeighty im ICF Kambodscha

Sonntags starten wir früh und begleiten die Trucks, wenn sie die Kinder für die ICF-Kids-Celebration in den Villages abholen. Dazu treffen sich die Mitarbeiter um 7:00 Uhr auf dem ICF Campus und klettern nach einem kurzen Frühstück auf die Trucks. Nach ungefähr 30 Minuten Geholper sind die Villages erreicht, der Truck fährt einmal hupend zwischen den Häusern durch und sammelt dann auf dem Weg zurück auf die Hauptstrasse die Kinder ein. Es ist immer ein Caseworker anwesend, der die Anwesenheitsliste durchgeht. Caseworker sind die Männer und Frauen, die hier täglich die Familien in den Villages betreuen. Sie kontrollieren, dass die Kinder zur Schule gehen, helfen praktisch mit, geben Tips betreffend Hygiene und sind einfach für sie da. Aufgrund ihres Respekts gegenüber dem Village-Chief (sowas wie ein Häuptling) geniessen sie grosses Vertrauen in den Dörfern, sodass die Eltern ihnen ihre Kinder anvertrauen.
Während den Kinder-Celebrations hilft meine Familie meistens bei den ganz Kleinen. Es ist berührend zu sehen, wie auch Ben und Levin bereits Verantwortung übernehmen, den Kindern beim Malen helfen und ihnen Essen servieren. Gion darf während dieser Zeit an der Internationalen Smallgroup teilnehmen, Kimo (unser Jüngster) nimmt am Programm teil.

FullSizeRenderAutos anzuschaffen ist hier ein riesiger Luxus. Freunde von uns haben für einen 20 jährigen Toyota noch 2’500.- Dollar hingeblättert! In der Schweiz hätten wir für diesen Wagen eine Schrottprämie in der selben Höhe erhalten… Dank eines geliehenen Mopeds (auf welchem wir auch schon zu viert unterwegs waren) und unserem Tuk-Tuk Fahrer sind wir trotzdem Mobil. Der Tuktuk-Fahrer spricht relativ gut Englisch und bringt uns für wenig Geld fast überall hin. Durch die vielen gemeinsamen Fahrten sind wir in der Zwischenzeit Freunde geworden und er vertraut uns auch seine persönlichen Herausforderungen an. Als zuerst seine Frau und kurz darauf auch noch seine Mutter verunfallten, haben wir ihm unser Gebet angeboten. Wir erklärten ihm, dass Jesus seine Anwesenheit versprochen hat, wo zwei oder drei in seinem Namen zusammen kommen. Dieses Angebot hat er angenommen, wir haben für ihn gebetet und er hat Gottes Gegenwart gespürt.

Wir lieben es, in alltäglichen Situationen von Gott gebraucht zu werden. Wir lieben es in der Schweiz, aber wir freuen uns, dass es auch hier trotz kultureller Herausforderungen und Sprachbarrieren möglich ist. Gottes Liebe kennt keine Grenzen!

Kambodscha, wir sind da!

Nun sind wir bereits zwei Wochen in Kambodscha. Wir hatten eine gute Reise, dafür sind wir sehr dankbar!

Hier in Siem Reap wurden wir herzlich von alten Freunden empfangen: Die Familie Dreier hat uns am Flughafen abgeholt und zu unserem Haus gefahren. Dreiers waren bis vor sieben Jahren Teil von ICF St.Gallen, Börni hat in der Worshipband Gitarre gespielt und gesungen. Sie dienen hier seit 10 Monaten im ICF Kambodscha.
Bei der Unterkunft hat Gott uns einmal mehr seine Versorgung gezeigt: Wir haben ein Upgrade erhalten, da das andere (kleinere) Haus in der Zwischenzeit vermietet wurde, leben wir jetzt zum selben Preis in einem schön grossen Haus.

 

IMG_4914

Es ist gut, Gott auf unserer Seite zu wissen. Aber es ist auch sehr wertvoll, Freunde wie Dreiers oder Struplers zur Seite zu haben, die uns helfen, uns in dieser Stadt (in der nur ca 1% der Strassen einen Namen haben) zurecht zu finden.
Das Leben hier ist wirklich komplett anders, als in der Schweiz. So muss man zum Beispiel bei der Hygiene viel mehr Dinge beachten. Und wenn man es nicht so genau nimmt, bekommt man es zu spüren.
Wer eine Frucht essen will, wäscht sie zuvor lieber mit einer speziellen Flüssigseife ab und reinigt sie danach mit Trinkwasser. Das Trinkwasser wiederum kauft man in 20 Liter-Behältern. Ein anderes Beispiel ist das Abwaschen; Nachdem alles Geschirr gereinigt ist, muss man es noch mit abgekochtem Wasser nachspülen, da das Hahnenwasser nicht mal sauber genug zum abwaschen ist.

Wie wir uns hier langsam in der Kultur und im schwülen Klima einleben, werden wir dankbar für all die Dinge, die sonst so selbstverständlich sind (u.a. Trinkwasser vom Wasserhahn, Auto, Ordnung im Verkehr, kein Ungeziefer, kühle Nächte).

Vieles ist für uns ungewohnt hier, deshalb nehmen wir eines nach dem anderen und freuen uns am Moment.

Gleichzeitig ist die Not nicht zu übersehen. Die Abfallsammler (meistens Kinder), die Blechhütten, die verwahrlosten Tiere prägen das Stadtbild. Kürzlich hat mich in einem Geschäft eine Mutter eines kranken Kindes bedient. Dem Kleinen ging es wirklich sehr schlecht, er hat fest geweint. Auf meine Frage, ob ihr Kind Krank sei, hat sie nur mit einem knappen „Ja“ geantwortet, das Kind auf eine Kühltruhe gesetzt und ihm ihr Handy hingeworfen, damit es sich mit „gamen“ beschäftigt und nicht länger weint. Diese Situation hat mich tief getroffen und ich habe für das Kind gebetet. Struplers haben uns von der fehlenden Elternschaft unter den Kambodschanern erzählt, nun verstehe ich was sie meinen.
Allgemein scheinen die Kinder hier nicht so viel Wert zu haben, wie ein erwachsener Mensch. Wir haben den zerfallenen Tempel (eines der sieben Weltwunder) „Angkor Wat“ besucht. Den höchsten Punkt des Tempels dürfen nur Erwachsene besuchen, da Kinder Gott nicht so nahe kommen sollen. Wie gut zu wissen, dass Jesus Hoffnung für diese Generation hat und sie nicht auch abweist, sondern sagt „Lasst die Kinder zu mir kommen“!

IMG_8909

Die vielen zerfallenen Tempel sind die wahrscheinlich bekannteste Sehenswürdigkeit in diesem Land. Sie haben uns an das Worshiplied von Hillsong erinnert „glorious Ruins“. Link zum Song: https://youtu.be/z7oE2Rpa-w4

Der Song erzählt davon, wie Gott die Ruinen wieder aufbauen und Leben einhauchen kann.
Das ist die Hoffnung dieses Landes, und das ist unser Gebet für dieses Land: „Let the Ruins come to life!“

Zu diesem Aufbau trägt ICF einen wichtigen Teil bei: Am Samstag haben wir den „oneeighty“ besucht, die Abend-Celebration, mit über 400 Teenies. Die Energie und Hingabe hat uns beeindruckt. Am Sonntagmorgen geht es jeweils früh los: Corinne ist um 7:00 Uhr in einem der Trucks in die Dörfer mitgefahren, um die Kinder für die Kids-Celebration abzuholen. Die Kinder bekommen wenig Liebe in ihrem Umfeld und saugen darum Gottes Liebe und die Herzlichkeit der ICF-Mitarbeiter umso mehr auf.

Die Menschen hier sind offen und zugänglich. Zur Zeit erkunden wir mit unserem Tuktuk-Fahrer die Region und leben uns in der Kultur ein.

 

Herzliche Grüsse aus Asien!

Fleisch oder Fasten?

Ulrich Zwinglis Reformation startete mit einem demonstrativen Wurstessen, am ersten Sonntag der Fastenzeit. Währenddem alle verzichteten, feierte er mit seinen Leuten eine Fleisch-Party! Es war ein Zeichen gegen leere, fromme Handlungen.Ein Zeichen dafür, dass Gott sich nicht durch unsere Taten beeindrucken lässt und seine Gnade alleine genügt.

Zwingli, Fasten und die Wurst

Warum fastet man?

Wer seinem Gebetsanliegen richtig viel Gewicht geben will, der fastet. Wie der Schuljunge, der unbedingt von der Lehrerin gehört werden will: Er hält seinen Zeigefinger in die Luft so hoch er kann, streckt seinen ganzen Körper, schnippt wie wild mit den Fingern und zappelt auf dem Stuhl herum.

Fasten ist der gelebte Satz “Gott, du hast meine Aufmerksamkeit! Ich meine es sehr ernst!”

Du kannst Gott deine Ernsthaftigkeit aus verschiedenen Gründen zeigen:

  • DURCHBRUCH (“Gott, erlöse mich von…!”)
  • REUE (“Gott, vergib mir, dass …!”)
  • DANKBARKEIT (Gott, danke dass du …!”)
  • VERÄNDERUNG (“Gott, ändere die Situation …!”)
  • ERNEUERUNG (“Gott, bewege das Herz von …!”)

 

Gott hat die Macht, Situationen zu ändern!

Er änderte zum Beispiel das “Tal des Kampfes” zum “Tal des Dankes”! Zu seinem Volk sagt Gott: „Habt keine Angst! Fürchtet euch nicht vor diesem großen Heer! Ich werde gegen sie kämpfen, nicht ihr!” 2. Chronik‬ ‭20:15‬ ‭HFA‬‬

Genauso ist es gekommen: Gott hat die Situation zum Guten gewendet!
Wir können unseren Kampf Gott abgeben. Er zeigt dir deinen Teil darin und er übernimmt den grossen Rest!

Dankbarkeit als Schlüssel zum Durchbruch!

Kinder, die ihre Eltern wie einen Süßigkeitenautomaten behandeln, immer nur fordern und nie danken, verhalten sich abstoßend. Gott nennt uns seine Kinder!

Ein Mensch, der eine dankbare Haltung hat, wird als angenehm empfunden und stösst auf offene Türen!
„Ja, Herr, nimm meinen Dank als ein Opfer an und lehre mich, deine Ordnungen zu verstehen!“ Psalm‬ ‭119:108‬ ‭HFA‬‬

 

Gott lässt sich nicht beeindrucken. Aber er lässt sich bewegen!

Du musst Gott nicht beeindrucken! Er liebt dich sowieso! Und zwar genauso wie du bist!

Wie ein liebender Vater sein Kind, so nimmt Gott dich ernst. Er hört dir interessiert zu und lässt sich von deiner dankbaren und demütigen Herzenshaltung bewegen.

Während du verzichtest, lege Gott jeweils dein Anliegen hin: Jedes Mal wenn du Lust auf einen Kaffee, ein Stück Fleisch oder etwas Süßes hast (…), sag: “Gott, ich meine es ernst! Darum verzichte ich jetzt ein weiteres Mal!”

 

Verschiedene Fasten-Arten:

Ich faste …

… in dem ich auf eine Mahlzeit pro Tag verzichte.

… in dem ich an einem ausgewählten Tag in der Woche auf Essen verzichte.

… in dem ich auf ein oder mehrere Genussmittel komplett verzichte (Süßigkeiten, Zucker, Fleisch- oder Milchprodukte, Koffein, Alkohol, etc.).

… vom Fasten, indem ich mein Hochleistungs-Christsein ans Kreuz bringe, auf die Gnade alleine vertraue und mit Ulrich Zwingli Wurst esse.

Wer mehrere Tage komplett auf Nahrung verzichten will, soll sich bitte vorher gut darüber informieren und Gott fragen, was er dazu denkt.
Starte in eine erfolgreiche Fastenzeit!

 

Gottes Versprechen an dich sind überwältigend:

Wenn ihr dann zu mir ruft, werde ich euch antworten. Wenn ihr um Hilfe schreit, werde ich sagen: ›Ja, hier bin ich.‹ … Dann wird mein Licht eure Finsternis durchbrechen. Die Nacht um euch her wird zum hellen Tag. Immer werde ich, der Herr, euch führen. Auch in der Wüste werde ich euch versorgen, ich gebe euch Gesundheit und Kraft. Ihr gleicht einem gut bewässerten Garten und einer Quelle, die nie versiegt.“ Jesaja‬ ‭58:9-11‬ ‭HFA‬‬

Falls du dich entschieden hast zu fasten, lies unbedingt als Vorbereitung den gesamten Bibeltext in Jesaja 58 “Ein Fasten das dem Herrn gefällt”!

Ich wünsche dir von Herzen eine erfolgreiche Fastenzeit!

Beginne mit dem Ende in Gedanken!

Es ist einfach, etwas mit viel Enthusiasmus und Leidenschaft zu starten. Aber es ist etwas anderes, ein Leben lang begeistert dran zu bleiben!

Hast du dir schon mal überlegt, für was du bekannt sein willst? Was sollen die Menschen über dich sagen, wenn du nicht mehr bist?
Was soll eines Tages auf deinem Grabstein stehen?

Es gibt Menschen, die werden warmherziger, offener, leidenschaftlicher, je älter sie werden. Diese verlassen sich darauf, dass Gott auf sie acht gibt. Sie sind sich aber auch bewusst, dass sie eine Eigenverwantwortung haben, ihren Glauben lebendig zu halten.

„Seid besonnen und wachsam! Denn der Teufel, euer Todfeind, läuft wie ein brüllender Löwe um euch herum. Er wartet nur darauf, dass er einen von euch verschlingen kann.“
1. Petrus 5,8

Jesus beschützt uns.
Aber wir haben auch eine Verantwortung!

„Denn wir kämpfen nicht gegen Menschen, sondern gegen Mächte und Gewalten des Bösen, die über diese gottlose Welt herrschen und im Unsichtbaren ihr unheilvolles Wesen treiben. Darum nehmt all die Waffen, die Gott euch gibt! Nur gut gerüstet könnt ihr den Mächten des Bösen widerstehen, wenn es zum Kampf kommt. Nur so könnt ihr das Feld behaupten und den Sieg erringen.“ Epheser 6,12-13

Du kannst dich dann verteidigen, wenn du vorbereitet bist. Darum stell dir mal die Frage:
„Wann bin ich angreifbar?“

Ich bin angreifbar, …
Wenn ich längere Zeit über meiner Kapazität lebe.

Es gibt Warenlifte, Personenlifte und sogar Lifte die Fahrzeuge transporetieren. Es gibt Lifte, die tragen bis zu 1000 KG, und es gibt Lifte, da passen nur vier Personen rein. Egal wie gross die Kapazitätist, jeder Lift blockiert, wenn sein Limit überschritten wird. Dann geht nichts mehr, auch wenn es nur ein 35 KG schwerer Junge ist, der einsteigen will.
Was für ein Lift wärst du, wenn du einer wärst? Überlege dir nicht, was du gerne für ein Lift sein möchtest, sondern was du für einer BIST! Vergleiche dich nicht mit Menschen, die mehr Kapazität haben als du. Akzeptiere, dass Gott dich so gemacht hat wie du bist. Du bist gut so wie du bist!

Ich bin angreifbar, …
Wenn ich längere Zeit unter meiner Kapazität lebe.

Wer die dauernd Angst vor einem Burnout hat und gar nichts mehr macht, wird mit der Zeit in eine Sinnkrise kommen. Unser göttliches Design beinhaltet, dass wir Dinge bewegen können. Gott hat uns mit einem Auftrag erschaffen (vergl. 1.Mose 1,28). Ich glaube, dass ständige Unterforderung gleich problematisch ist wie ständige Überforderung.

Eine wichtige Frage ist also: Kennst du deine Kapazität?

Ich bin angreifbar, …
Nach Highlights.

Eine Würgeschlange erstickt ihr Opfer: Sie verunmöglicht es ihm, nach dem ausatmen wieder frische Luft zu holen. Die Luft die draussen ist, bleibt draussen, der Würgegriff wird enger und der Brustkorb ist blockiert.
In der Geschichte von Adam und Eva begenet der Teufel dem Menschen als Schlange. Er kommt um zu zerstören und zu töten.
Dies erinnert mich an Sitauationen, indenen wir ‚ausatmen‘. Meistens nachdem wir etwas geleistet haben, uns zurücklehnen und sagen „So, jetzt bin ich wiedermal an der Reihe!“. Für solche Momente brauchen wir einen Plan. Wenn du es dem Zufall überlässt, ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass du Dinge tust, die du später bereuen wirst. Denn die Schlange will dir das Leben nehmen, indem sie dich blockiert wenn du ausatmest.

Hast du eine „Jetzt bin ich wiedermal an der Reihe“-Aktivität? Vielleicht joggen gehen oder mit einer Freundin etwas unternehmen? Eine Predigtpodcast schauen oder schwimmen gehen?

Ich bin angreifbar, …
Wenn ich passiv bin.

Schlechte Gewohnheiten haben die schlechte Gewohnheit, dass sie immer schlechter werden. Ich bin noch nie jemandem begegnet, der einfach so eine schlechte Gewohnheit ‚verloren‘ hat. Es ist immer ein Sieg, der errungen worden ist. Es sind Wertesysteme, die bewusst erkannt und überholt wurden.
Schlechte Gewohnheiten werden immer schlimmer, ausser man bricht mit ihnen.

Wo musst du aktiv dein Wertesystem ändern, damit du schlechte Gewohnheiten besiegen kannst?

Ich bin angreifbar, …
Aufgrund schlechter Entscheidungen.

Im Sturm solltest du keine Entscheidung treffen! Wir Menschen brauchen Ruhe und Zeit, vor allem wenn es um gewichtige Dinge geht. Wenn alles drunter und drüber läuft, die Emotionen kochen oder wir am Limit laufen, sind wir nicht in der Lage, gute Entscheidungen zu treffen!

Hast du Menschen in deinem Leben, die für dich da sind? Kennst du Ratgeber, die dir mit ihrer Lebenserfahrung und ihrer Gottesbeziehung dienen?

Ich bin angreifbar, …
In Einsamkeit.

Jeder Mensch ist für Gemeinschaft bestimmt.
„Jeder soll dem anderen helfen, seine Last zu tragen. Auf diese Weise erfüllt ihr das Gesetz, das Christus uns gegeben hat.“ Galater 6,2

Hast du Menschen, denen du Einblick in dein Leben gewährst?

Vier verschiedene Standpunkte:


Der Arena-Standpunkt: Ich weiss es und du weisst es. Vor dir kann ich echt und ehrlich sein.

Der Stolz-Standpunkt: Ich weiss es, du weisst es nicht. Ich schäme mich, darüber zu reden.

Der Blinde Fleck-Standpunkt: Ich weiss es nicht, aber du weisst es. Bitte weise mich in Liebe darauf hin!

Der Potential-Standpunkt: Ich weiss es nicht, du weisst es nicht. Gott möge es offenbaren.

Wenn du auf folgende fünf Fragen eine Antwort findest, wirst du vorbereitet sein. Und du wirst weniger angreifbar!

  1. Kennst du deine Kapazität?
  2. Kennst du deine „Jetzt bin ich wiedermal an der Reihe“-Momente?
  3. 
Kennst du jemanden, dem du alles erzählen kannst?
  4. Wer ist deine Herde?
  5. Wer sind deine Ratgeber?

„Zum Schluss noch ein Wort an euch alle: Werdet stark, weil ihr mit dem Herrn verbunden seid! Lasst euch mit seiner Macht und Stärke erfüllen!“ Epheser 6,10