Pause
Lieber Leser, liebe Leserin
aus Zeitgründen muss ich mein Schreibhobby auf Eis legen. Deshalb wirst du hier in nächster Zeit keine aktuellen Posts finden.
Die knapp 100 bereits publizierten Beiträge bleiben weiterhin zugänglich.
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Danke für Dein Interesse,
Reto
100% JESUS – 100% DABEI
Wofür opferst du dich auf?
Alle von uns geben ihre Leben für etwas oder jemanden:
Ein Freund von mir investiert sein Leben für Jesus. Es ist ihm wichtig, Menschen mit Gott in Verbindung zu bringen. Das hat so hohe Priorität, dass er auf ein hohes Salär verzichtet. Ein anderer Freund von mir richtet sich sein Leben so ein, dass er möglichst viel Zeit in sein geliebtes Hobby investieren kann und opfert dabei viel Zeit, die er mit Freunden und Familie verbringen könnte.
Vielleicht ist dir wichtig, viel zu reisen und du verzichtest auf eine komfortable und teure Wohnung, um das Geld in deine Weltreise investieren zu können? Auch das ist ein Opfer. Andere Menschen opfern sich für ihre Firma auf, damit sie mit ihrem Team am Arbeitsplatz Erfolge feiern können.
Opfer bringen bedeutet, zu verzichten.
Dieser Verzicht bringt Leiden mit sich.
Für was lohnt es sich zu leiden?
Hier einige Opfer-Kriterien:
Es muss…
- Gottes Sache dienen
- Positive Auswirkungen auf mein Leben haben
- Positive Auswirkungen auf das Leben anderer Menschen haben
- Ewigkeitswert haben
Ähnliche Kriterien werden wohl auch Paulus angetrieben haben:
Ich gebe alles für diesen Sieg und hole das Letzte aus meinem Körper heraus. Er muss sich meinem Willen fügen. Denn ich will nicht andere zum Kampf des Glaubens auffordern und selbst untauglich sein.
1.Korinther 9;27
Deine Opfer-Kriterien mögen anders aussehen…
Überlege dir für was du dein Leben hingibst. Und frage dich, ob es sinnvoll ist und sich lohnt. Es ist nie zu spät, dem Leben eine neue Richtung zu geben!
100% JESUS – 100% Begeistert
Wie kann ich ein Leben lang leidenschaftlich mit Gott leben?
Lebe ein begeistertes Leben, in dem du…
… Gott dankbar bist,
… auf das siehst, was Gott dir in der Bibel versprochen hat,
… die gute Nachricht von Jesus weitererzählst
… und im Gebet mit Jesus verbunden bleibst.
Wer den Kolosserbrief liest, lernt Jesus besser kennen!
Paulus schreibt den Kolosserbrief im Gefängnis, nachdem ihn der Leiter der Gemeinde in Kolossä besucht hat. Sein Name ist Epaphras. Was Epaphras Paulus berichtet hat, wird nicht nur Gutes gewesen sein – denn Paulus weist die Christen in Kolossä zurecht. Im zweiten Kapitel schreibt er, welches Verhalten vor Gott nicht in Ordnung ist
- Die Christen wollten Gott durch richtiges Verhalten gefallen (Religiosität)
- Sie wollten Gott durch Selbstkasteiung näher kommen (Askese)
- Sie probierten über Engel mit Gott in Kontakt zu treten (Esoterik)
- Und dachten, dass die Seele vom Geist getrennt werden muss (Gnosis)
Obwohl diese Gemeinde erst fünf Jahre alt war, haben sich einige davon schon massiv von der einfachen Botschaft entfernt… Jesus will nur eins: Unsere Herzen und unser Vertrauen.
Deshalb nimmt sich Paulus Zeit und erklärt seinen Freunden, wie sie Jesus wirklich gefallen können:
Ihr habt Jesus Christus als euren Herrn angenommen; nun lebt auch in der Gemeinschaft mit ihm. Kolosser 2;6
Wie gesagt war Paulus zu diesen Zeitpunkt im Gefängnis und sicher nicht erfreut über die Nachrichten von Epaphras… Trotzdem hat er auf das Gute geschaut: Seinen Brief beginnt Paulus nämlich mit Lob und Begeisterung:
Jedes Mal wenn wir für euch beten, danken wir Gott, dem Vater unseres Herrn Jesus Christus. Kolosser 1;3
DANKBARKEIT ist der erste Schlüssel für ein begeistertes Leben, den Paulus erwähnt. Dann folgen 3 weitere:
- HOFFNUNG: Ich schaue auf Gottes Versprechen (Kapitel 1, Verse 4&5)
- WEITERGEBEN: Ich erzähle anderen von Jesus (Kapitel 1, Vers 6)
- GEBET: Ich lebe in einer aktiven Beziehung mit Gott (Kapitel 1,9-11)
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Glaubens-Konflikte
„Hat Gott die Welt in 6 Tagen erschaffen? Ich meine sechs mal 24 Stunden? Oder wäre es auch möglich, dass es sechs mal 1 Mia. Jahre gewesen sind?“
Hast du dir das und ähnliche Dinge auch schon überlegt? Oder vielleicht hat dir jemand eine solche Frage gestellt… Was ist deine Antwort?
Leider ist es so, dass der Glaube an Gott nicht alle Fragen beantwortet. Sondern eher sogar, dass je mehr wir uns mit Gott auseinandersetzen, mehr Fragen entstehen.
Ich probiere jeweils herauszufinden, was hinter einer Frage steht: Ob Gott die Welt in sechsmal 24 Stunden oder sechs Mia. Jahren geschaffen hat, ist nicht relevant. Ich meine damit: Es macht keinen Unterschied in meiner Freundschaft mit ihm. Relevant ist, DASS Gott die Erde erschaffen hat! Das hat Einfluss auf meine Freundschaft mit ihm: Denn ich sage damit, dass Gott allmächtig ist – Er, der Himmel und Erde gemacht hat, ist ewig! Das macht einen Unterschied. Lass dich nicht von unwichtigen Nebensächlichkeiten ablenken, sondern Fokussiere auf das, was klar ist!
Gott ist und bleibt ein Mysterium – wir werden ihn nicht 100%ig verstehen… Aber wir können ihn trotzdem 100%ig lieben! Genau das wünscht sich Gott: Unsere Liebe. Denn das wichtigste haben wir erkannt: Gott ist Liebe und wünscht sich, mit uns Menschen Beziehung zu haben.
Gewisse Menschen kommen mit einer „tiefen“ Erkenntnis daher, wollen uns von irgendetwas theologischem Überzeugen. Frage dich in solchen Situation: Ist das relevant? Macht das einen Unterschied auf meine Freundschaft mit Gott? Oder ist es ein Detail? Ist es eine Spannung, die ich aushalten kann oder zwangsläufig aushalten muss? Achte darauf, dass du die klaren und einfachen Dinge nicht aus den Augen verlierst: Jesus ist Gottes Sohn. Er ist aus Liebe auf diese Welt gekommen. Er hat sein Leben freiwillig für uns hingegeben. Drei Tage später ist er auferstanden. Er hat den Tod, die Sünde, Krankheit und alles was negativ ist überwunden und entmachtet. Und Jesus wird wiederkommen!
Das hat Paulus bereits seinem Freund Timotheus geraten:
Als ich nach Mazedonien reiste, bat ich dich, in Ephesus zu bleiben. Du solltest verhindern, dass dort bestimmte Leute falsche Lehren verbreiten. Sie sollen endlich mit diesem sinnlosen Nachforschen in Legenden und Abstammungstafeln aufhören; das führt zu nichts als zu nutzlosem Gerede und Streit. Es lenkt uns ab von der Aufgabe, die Gott uns gegeben hat und die wir im Glauben ausführen. 1.Brief von Paulus an Timotheus, Kapitel 1, Verse 3&4
Jeden Augenblick geniessen
Um den Wert EINES MONATS zu verstehen, frage eine Mutter, die eine Frühgeburt hatte.
Um den Wert EINER STUNDE zu verstehen, frage zwei Verliebte, die sich in Kürze sehen werden.
Um den Wert EINER MINUTE zu verstehen, frage eine Person, die soeben den Zug verpasst hat.
Um den Wert EINER SEKUNDE zu verstehen, frage eine Person, die soeben fast ein Unfall gebaut hätte.
Um den Wert EINER MILLISEKUNDE zu verstehen, frage einen Athlet, der bei der letzten Olympiade Silber geholt hat.
- GESTERN IST GESCHICHTE
- MORGEN – EIN GEHEIMNIS
- HEUTE – EIN GESCHENK
Dies ist der Tag, den der HERR macht; lasst uns freuen und fröhlich an ihm sein. Psalm 118;24
Es ist Gottes Wunsch, dass wir unsere Leben geniessen
Das Beste, was ein Mensch da tun kann, ist: essen und trinken und die Früchte seiner Arbeit genießen. Doch das kann nur Gott ihm schenken! Prediger 2;24
Dies bestätigt Jesus im Johannesevangelium Kapitel 10, Vers 10:
Ich aber bringe Leben – und dies im Überfluss.
Um das Leben geniessen zu können, müssen wir im Augenblick leben…
Dies bedeutet nichts anderes, als sich dem widmen, was man gerade tut!
Multitasking kann mich genau davon abhalten:
- Während dem Autofahren SMS und E-Mails beantworten
- Während dem telefonieren Einkaufslisten schreiben
- Während allem anderen: Facebook
Wie kann ich das Leben geniessen?
1. Setze Prioritäten, wie MARIA
Jesus ist zu Besuch. Maria setzt sich hin, verbringt Zeit mit ihm. Marta aber verrichtet die Hausarbeiten und nervt sich über ihre Schwester Maria, weil sie ihr nicht hilft.
Doch Jesus antwortete ihr: “Marta, Marta, du bist um so vieles besorgt und machst dir so viel Mühe. Nur eines aber ist wirklich wichtig und gut! Maria hat sich für dieses eine entschieden, und das kann ihr niemand mehr nehmen.“ Lukas 10;41&42
Jesus wünscht sich, dass wir SEINE Gegenwart geniessen können. Er sagt nicht, dass arbeiten schlecht ist. Aber wir sollen es mit der richtigen Einstellung tun und auch mal unterbrechen können!
2. Unterscheide, wie Mose
Moses Schwiegervater hat beobachtet, dass Mose an seine Grenzen gekommen ist: Dieser hat alleine über alle Rechtsfälle im Volk entscheiden und für Frieden und Ordnung gesorgt. Er sagt zu Mose: „Die Aufgabe ist für dich allein viel zu groß. Du reibst dich nur auf, und auch die Leute sind überfordert.“ 2.Mose 18,18
Dann beauftragt er ihn damit, weise Männer aus dem Volk für die kleineren Streitigkeiten eizusetzen und sich nur noch um die schwierigen Fälle zu kümmern.
Es lohnt sich, zu unterscheiden:
- Welche Schlachten musst DU schlagen? Welche nicht?
- Welche Schlachten sind es überhaupt WERT zu schlagen?
3. Lass die Vergangenheit los, wie Paulus
Wie gesagt, meine lieben Brüder und Schwestern, ich weiß genau: Noch habe ich den Preis nicht in der Hand. Aber eins steht fest: Ich will alles vergessen, was hinter mir liegt, und schaue nur noch auf das Ziel vor mir. Philipper 3;13
Paulus wurde gefoltert, verfolgt, gesteinigt und hatte Schiffbruch erlitten. Er weiss was es bedeutet, Dinge hinter sich zu lassen. Lass deine Vergangenheit nicht die zukünftigen Pläne Gottes mit dir blockieren!
ELIAS WEG AUS DER DEPRESSION
Zuerst vier Dinge, die eine Depression verursachen können:
a) Lebe konstant über deinen Grenzen
Manchmal haben wir das Gefühl, wir seien Gott: Unlimitiert. Endlose Energie. Und tatsächlich; unsere Kraft reicht weit. Aber nicht ewig… Die einen merken das früher, andere später. Jeder Mensch hat nur ein begrenztes Maß an körperlicher und seelischer Kraft!
b) Zieh dich von deinem Umfeld zurück
Wenn du keine Menschen mehr ertragen kannst, solltest du dies als Alarmsignal werten und dein Leben überdenken: Eventuell bist du auf dem besten Weg in eine Depression.
c) Fokussiere auf das Negative
Elia antwortete: „Ach Herr, du großer und allmächtiger Gott, mit welchem Eifer habe ICH versucht, die Israeliten zu dir zurückzubringen! Denn sie haben den Bund mit dir gebrochen, deine Altäre niedergerissen und deine Propheten ermordet. Nur ICH bin übrig geblieben, ICH allein. Und nun trachten sie auch MIR nach dem Leben!“ Die Bibel im alten Testament, 1. Buch der Könige Kapitel 19, Vers 10
Elia hat nur noch die Probleme gesehen und plötzlich war das bemitleidenswerteste Wesen auf dem Planeten er selbst. Selbstmitleid übertreibt immer und macht aus der Mücke einen Elefanten!
d) Vergiss Gott
Gott will dich ermutigen und dir Hoffnung schenken. Mach keine Kompromisse bei deiner Zeit mit IHM: Es lohnt sich, mit Jesus zu reden und die Bibel zu lesen!
Wege aus einer Depression
a) Lerne deine Grenzen kennen
Um sich selber kennen lernen zu können, muss man auch mal über seine Grenzen gehen. Sei ehrlich zu dir und gesteh dir ein, wenn du eine solche überschritten hast. Wir können über unseren Grenzen leben, wenn’s nicht für zu lange ist.
b) überlass deine Ängste Gott
Ängste sind nichts anderes, als negative Phantasien. Ersetze sie mit positiven Phantasien. Lass dir von Gott einen positiven Glauben schenken: Ein Glaube, der Gutes erwartet!
Elias große Angst war, umgebracht zu werden. Darum ist er vor Isebel geflüchtet. Quizfrage: Wie ist Elia gestorben?
Gar nicht! Elia ist EINER von ZWEI Menschen, die lebendig von Gott in den Himmel aufgenommen wurden. Unsere Ängste lohnen sich nicht!
c) Schaue auf das Positive
Elia hat die Perspektive verloren. Er hatte das Gefühl, dass sich sein Leben nicht lohnt. Aber wir lesen, dass mindestens 7000 Menschen zu Gott umgekehrt sind. Das waren wahrscheinlich nicht so viele wie er sich gewünscht hätte – aber es waren immerhin 7000!
Darum: Lass dir nicht einreden, dass du unbedeutend bist!
d) Tu, was du am besten kannst
„Da gab der Herr ihm einen neuen Auftrag: …“ 1. Buch der Könige Kapitel 19, Vers 15
Gott forderte Elia auf, jetzt wieder zu tun, was ein Prophet tut.
- Wenn der Vogel sagt er will nicht mehr fliegen, wer soll dann noch fliegen?
- Wenn der Biber keine Dämme mehr baut, wer dann?
- Wenn der Fisch aufhört zu schwimmen – wer lebt dann im Wasser?
Verpass nicht den richtigen Zeitpunkt aufzustehen und wieder zu tun, für was du gemacht bist!
Erfolgreich mit Gefühlen umgehen
Als ich 13 Jahre alt war, machte ich mit dem Hund meiner Nachbarn (sein Name war Szou-Szou) einen Spaziergang. Das heisst,
eigentlich ging er mit mir spazieren. Er hat mich den ganzen Weg hinter sich hergezogen. Szou-Szou vorne, ich hinten. Ich an seiner Leine, nicht er an meiner. Das letzte Stück unseres Rundgangs verbrachte ich liegend – Szou-Szou schleifte mich quer über eine Wiese. Ich hatte ihn nicht im Griff… Ich war ihm ausgeliefert.
So war es auch oft mit meiner Gefühlswelt: Die Gefühle vorne, ich hinten. Die Gefühle hatten das Sagen, ich bin ihnen gefolgt. Gefühle Chef, ich nix.
Aber Gott hat sich das umgekehrt gedacht: Er gab uns Gefühle zu unserem Segen. Gefühle müssen uns folgen. Sie sind, um uns zu dienen! Du KANNST deine Gefühle in den Griff kriegen – mit Gottes Hilfe.
„Wenn ihr zornig seid, dann ladet nicht Schuld auf euch, indem ihr unversöhnlich bleibt.“*
Hier drei Schlüssel, zu einem erfolgreichen Umgang mit Gefühlen:
Meine Gefühle folgen meiner EINSTELLUNG
Immer wieder höre ich Leute sagen, eine Gewisse Region sei „harter Boden“. Auch schon gehört? Oder sogar schon gesagt? Diese Einstellung kann eine schöne Aufgabe,in eine grosse Last verwandeln. Sie kann meine Gefühle von Mut und Glaube in Zweifel verwandeln. Darum: Prüfe deine Einstellung und wo nötig, korrigiere sie.
Meine Gefühle folgen meinem MENSCHENBILD
Wenn ich verletzt werde, gehe ich davon aus, dass es nicht absichtlich geschehen ist. Ist mein Bild von meinen Mitmenschen positiv, kann ich ihnen auch leichter vergeben. Habe ich aber Gefühle des Misstrauens und gehe davon aus, dass sie gegen mich sind, werden Freunde zu Feinden.
Meine Gefühle folgen meinem LEBENSRHYTHMUS
Es wird viel von uns erwartet und oft stehen wir unter Druck. Hast du auch schon beobachtet, dass du leichter zu kränken bist, wenn du müde oder unter Druck bist? Sein Leben weise zu managen und genügend Schlaf sind einfache Wege zu positiven Gefühlen.
*Der Brief von Paulus an die Epheser, Kapitel 4, Vers 26




